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Aktuelle Tipps für Ihre Gesundheit - Ernährung, Bewegung, neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung...

Gut drauf - Mentale Fitness vom Kind bis ins hohe Alter

  • 12. Juli 2017: Richtige Körperhaltung macht gute Laune:
  • Eine offene Körperhaltung und raumgreifende Gesten können nicht nur unseren emotionalen Zustand, sondern auch unseren Hormonspiegel beeinflussen. Die Havard-Professorin Amy Cuddy hat sogenannte Power-Posen untersucht, die das Selbstwertgefühl stärken und eine gute Stimmung hervorrufen. Die Erkenntnisse ihrer Studien hat sie in ihrem Buch: "Dein Körper spricht für dich" zusammengefasst. Darin erklärt sie unter anderem, wie wir mit der richtigen Körperhaltung zuerst uns selbst und dann die anderen beeindrucken - anders herum funktioniert es nämlich nicht. Wir posen uns also buchtstäblich in eine gute Stimmung.
  • Power-Posen zum Ausprobieren (jede Pose zwei Minuten lang):
  • Wonder Woman: Brust raus, Beine schulterbreit auseinanderstellen, das Kinn leicht nach oben recken und die Arme in die Hüften stemmen. Ruhig ein und ausatmen und sich wie Wonder Woman fühlen, die gerade Lorbeeren geerntet hat.
  • Der Obama: Hinsetzen, die Arme hinter dem Kopf verschränken und die Füße auf den Tisch legen. Am Arbeitsplatz genügt es auch, die Füße bei leicht geöffneten Beinen auch auf dem Boden bleiben.
  • Der Performer: Brust raus, aufrecht hinstellen und die Arme nach oben werfen. So wie es Mick Jagger auf der Bühne macht, wenn er sich von den Fans feiern lässt - er war Cuddys Vorbild für diese Pose. Alicia Keys macht das übrigens mindestens ebenso sympathisch.
  • Auch wenn uns die Posen zunächst ungewohnt bis lächerlich vorkommen - unseren inneren Kritiker setzen sie in jedem Fall schachmatt und es kommt zu positiven Veränderungen des Hormonspiegels und zu guter Laune.
  • Quelle: www.dash.harvard.edu; www.ted.com/talks/


  • 5. Juli 2017: Wenn die Stimmung kippt...
  • Stimmungsschwankungen oder Müdigkeit können oft mit einem Kaliummangel zusammenhängen. Die Symptome erinnern an eine Unterzuckerung: müde, erschöpft und gereizt. Dahinter steckt in vielen Fällen ein Problem bei der Mobilisierung unserer Kohlenhydratspeicher, die von ausreichend Kalium abhängig sind. Kaliummangel kann beispielsweise durch einseitige Ernährung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr oder auch den ständigen Gebrauch von Abführmitteln entstehen. Eine ausreichende Zufuhr von Bouillons, Obst wie Bananen, Marillen, Avocados, Dörrobst, Gemüse wie Pilze, Spinat, Fenchel und Kartoffel ist notwendig, um auf die empfohlenen 2 g pro Tag zu kommen. Besonders kaliumreich sind auch Bierhefeflocken, Weizenkleie, Bohnen und Feigen.
  • Vgl. dazu: Mag.rer.nat. Larissa Grünwald "Gesund durch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente". Nährstoff-Akademie 2017

  • 28. Juni 2017: Du sollst trinken
  • Und zwar ausreichend ( ca. 2,5 Liter Wasser am Tag) und das nicht nur, wegen der Befeuchtung des Körpers.  Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist die Voraussetzung für einen guten Stoffwechsel. Trinken wir weniger als die angegebene Menge, so können auch die Gehirnzellen nicht ausreichend mit Glucose, Vitaminen und Sauerstoff versorgt werden. Permanente Müdigkeit und Vitalitätsmangel sind sehr häufig Symptome zellulärer Energieverwertungsströme im Gehirn. Dabei spielt es keine Rolle, an welcher Stelle des vielstufigen Prozesses die Blockade auftritt. Fehlt nur ein einziger der notwendigen Mikronährstoffe, so kann das bereits die Glucoseverbrennung im Gehirn beeinträchtigen. Also gerade an heißen Tagen genügend Wasser trinken statt Limonaden und die Zuckerzufuhr über frisches Obst gewährleisten. Der natürliche Zucker im Obst ist von einer Fülle von verbrennungsfördernden Mikronährstoffen umgeben, die die Verbrennungsaktivität in unserem Körper aufrecht erhalten. Isolierter Zucker wie in Limonaden hingegen plündern unsere Vitaminreserven. Vgl. dazu: Wegweiser zur Selbsthilfe bei mentalen Altersproblemen. Mag. Norbert Fuchs, Cogito 2010


  • 21. Juni 2017: Feel-Good-Drink motiviert für den Tag
  • Während Serotonin im Zusammenhang mit Depressionen in aller Munde ist, wird gerne auf den Neurotransmitter Dopamin vergessen. Dieser Nervenbotenstoff löst ebenfalls positive Gefühlserlebnisse aus, die aus dem Belohnungszentrum im Gehirn stammen. Somit wirkt Dopamin antriebsfördernd und motivierend - genau das, was wir am Morgen gut gebrauchen können. Hier uns Tipp für einen Feel-Good- Drink zum Frühstück:
  • eine halbe Banane, 1 Teelöffel Chiasamen, 1 Msp. Zimt, 1 Msp Kakaopulver, 1 Bio-Espresso, ungezuckerte Kokosmilch nach Belieben und 1 Esslöffel Molkepulver (ungezuckert) vermixen und trinken oder über ungezuckerte Dinkelflakes etc. gießen und genießen!

  • 13. Juni 2017: Ein Ei pro Kind pro Tag
  • Gegen Ende des Schuljahres macht sich bei so manchem Kind und Jugendlichen Erschöpfung breit. Mit einem Ei pro Tag könnte man viel Gutes tun, denn Eier sind eines der komplettesten Lebensmittel in Bezug auf Nährwerte. Sie enthalten die Vitamine A, B, E und K, Eiweiß, Fett und Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium, Eisen, Natrium, Jod, Selen und Zink ebenso wie Antioxidantien. Die enthaltenen Lecithine stärken die Nerven, verbessern die Gedächtnisleistung und sind am Fettstoffwechsel beteiligt. Die meisten Kinder essen gerne Rührei - da lässt sich Gemüse gut "reinschmuggeln", egal, ob es kurz angedünstete oder angebratene Zucchini, Paprika oder Brokkoli sind - die bunten Farben sprechen die Kinderaugen an und bekanntlich essen wir alle auch mit den Augen!

  • 7. Juni 2017: Schulschluss - Stress: Her mit B-Vitaminen, weg mit Weißmehl und Zucker
  • Konzentrations- und Lernstörungen können ernährungsbedingt sein: Der amerikanische Kinderarzt und Allergologe Dr. Ben F. Feingold machte in den 1960-er Jahren eine interessante Beobachtung: Er bemerkte, dass synthetische Lebensmittelfarbstoffe, Aromastoffe, Konservierungs- und Süßungsmittel häufig Auslöser für hyperaktives Verhalten und Allergien bei Kindern sein können. Weißmehl schmeckt zwar nicht süß, gelangt aber nach den Verdauungsvorgängen im Dünndarm als Zucker ins Blut. Unser Körper unterscheidet also nicht, ob wir ihn mit Zucker, Limos, Eistees, Süßigkeiten, Mehlspeisen oder mit Weißmehl, Pizzaböden, Spaghetti ... füttern. Er wandelt all diese Nahrungsmittel im Zuge der Verdauung in ein und denselben Stoff um, nämlich Zucker.  Für die Verstoffwechslung von Zucker und Kohlenhydrate benötig der Körper die B-Vitamine, aber auch die Spurenelement Mangan, Chrom und Zink. Bereits latente Defizite dieser Mikronährstoffe können Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Tagträumen, aber auch Aggressivität und Verhaltensauffälligkeiten auslösen. Allesamt Gemütsverfassungen, die das Pauken von Lernstoff nicht gerade erleichtern. Frisches Obst und Gemüse und Vollkornprodukte sind angesagt und vor allem: weg mit Zucker und Fastfood.
  • Vgl. dazu: Wegweiser zur Selbsthilfe bei Schulproblemen, Mag. pharm. Norbert Fuchs, Cogito 2010

  • 31. Mai 2017: Wach oder müde? Aggressiv oder weinerlich?
  • Wie wir gerade drauf sind, hat mit dem jeweiligen Konzentrationsverhältnis der einzelnen Neurotransmitter (z.B. Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Acetylcholin oder Glutamin) zueinander zu tun. Es kann sein, dass unser Gehirn zwar das Signal zur Ausbildung bestimmter Neurotransmitter bekommt, dazu aber nicht in der Lage ist, weil ihm die "biologischen Werkzeuge" fehlen. Es sind insbesondere die Vitamine des B-Komplexes, die unser Körper benötigt, um Neurotransmitter aufzubauen, ineinander umzuwandeln und auch wieder abzubauen. Dem Turbo-Vitamin NADH - die chemische Abkürzung für die biologisch aktive Form des Niacins, das auch als Vitamin B3 bezeichnet wird - kommt dabei besondere Bedeutung zu. Es ist ein Schlüsselmolekül für alle energetischen Vorgänge im Gehirn. Ist NADH erniedrigt, reduzieren sich auch Denkleistung, Gedächtnis, Konzentration und mentaler Antrieb. Ausreichend Vitamin B3 und eiweißreiche Ernährung heben die Laune und bessern die Schlafqualität. Es findet sich unter anderem in Weizenkleie, Huhn, Steinpilzen, Schweinefleisch, Lachs...
  • Vgl. dazu: "Wegweiser zur Selbsthilfe", Mag. pharm.Norbert Fuchs, Cogito 2010 und Ratgeber "Gesund durch ausreichend Vitamine,  Mineralstoffe & Spurenelemente", Mag. rer.nat. Larissa Grünwald, NAK 2017    
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  • 24. Mai 2017: Psychisch labil? Eisenspeichermangel könnte im Spiel sein.
  • ADS, müde, lustlos, depressiv, Haarausfall, Schlafstörung, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Nackenverspannungen, Konzentrationsstörungen? Was bisweilen als psychische Labilität gedeutet wird, kann einen Eisenspeichermangel  zur Ursache haben. Eine nicht entsprechende Ernährung (Verzicht auf Fleisch, Hülsenfrüchte, zu wenig Vitamin C....), eine gestörte Resorption durch Entzündungen im Dünndarm und Zwölffingerdarm, vermehrter Eisenbedarf bei Sportlern, im Wachstum, in der Schwangerschaft und Stillzeit, oder vermehrter Eisenverlust wegen Menstruation, chronischen Blutungen bei Ulkus oder beim Blutspenden, all das kann dazu führen, dass ungenügend Speichereisen (Ferritin) bis zur Eisenmangelanämie führt. Ein Eisenmangel wird erst anerkannt, wenn das Hämoglobin (Bluteisen) im Blutbefund nicht mehr normal ist. Und so kann wertvolle Zeit vergehen, bis das Eisenmangelsyndrom erkannt und behandelt wird. Die Therapie gehört in die Hände erfahrener Ärzte, da eine Eisenmangelanämie oral ( Tabletten, Säfte....) nur bedingt behandelt werden kann - bei oraler Aufnahme kann das Eisen nur zu einem geringen Teil vom Körper aufgenommen werden. Eine Ernährungsumstellung ist allemal angesagt: schwarzer Tee und Kaffee enthalten Stoffe, die die Eisenaufnahme hemmen. Ausreichend Vitamin C (Orangen, Zitronen, Paprika, Petersilie...) erleichtert die Eisenaufnahme im Körper. Hülsenfrüchte und rote Beete helfen Vegetariern, ein bis zwei Mal pro Woche Fleisch wäre ebenfalls ratsam.

  • 17. Mai. 2017: Zucker - Koks für unser Hirn?
  • Wussten Sie, dass Sie bereits mit einem einzigen Glas Orangensaft oder Cola oder einem Fruchtjoghurt den gesamten Zuckerbedarf eines ganzen Tages konsumiert haben? Wir frühstücken gerne mit Marmelade und Honig, Fruchtjoghurt, Obstsäften, später ein vermeintlich gesunder Müsliriegel - Mittags Weißmehlgerichte wie Nudeln oder gar Fertiggerichte. Schokolade, Kuchen oder jetzt im Sommer Eiscreme als Nachtisch oder zwischendurch und abends  wo möglich noch mal Weißbrot, Pizza etc.- es entsteht eine Überdosis Glukose, mit der unser Organismus nicht mehr adäquat umgehen kann. Warum fällt es uns schwer, auf Zucker zu verzichten bzw. Kohlehydrate einzuschränken?  Zucker aktiviert das Belohnungssystem in unserem Gehirn, das hauptsächlich über den Neurotransmitter Dopamin funktioniert. Wir erleben angenehme Gefühle, kein Wunder, dass wir mehr davon haben möchten. Zucker funktioniert hier wie Alkohol, Nikotin, Heroin, Kokain...und kann uns ebenso süchtig machen. Die meisten Lebensmittel enthalten heute raffinierten Zucker oder andere Süßungsmittel wie Fruktose und Sorbit, oft in verschleierter Form. So sind wir rasch weit über der empfohlenen Zuckermenge von maximal 25 g pro Tag - und dies gilt nur für gesunde Menschen, nicht für Übergewichtige oder Diabetiker. Zuviel Zucker kann nach einem kurzen "High" bzw. "Hyperaktivität" zu  Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit, Angstzuständen und Depression führen. Unseren Bedarf nach "Süßem" sollten wir daher über Obst, Gemüse und Vollkornprodukte abdecken, denn ein Vollkornbrot, das Sie ausgiebig kauen, bis ein Brei im Mund entsteht, schmeckt herrlich süß.


  • 10.5.2017: Ausdauer statt Runners-High!
  • Die meisten von uns haben schon erlebt, wie uns körperliche Bewegung hilft, dass wir uns richtig gut fühlen. Das dürfte deshalb so sein, weil unser Gehirn dann am besten funktioniert, wenn wir unser Herz-Kreislauf-System in Schwung bringen. Schon mit bei drei bis fünf Mal eine halbe Stunde Ausdauersport pro Woche wie Walken, Joggen, Schwimmen, tun wir etwas für den Aufbau und die Kondition von Körper und Gehirn. Derzeit wird daran geforscht, ob Ausdauersport  sowohl zur Vermeidung von Demenz als auch von Depression geeignet ist. Dass regelmäßige körperliche Aktivität ein Beitrag zur Gehirngesundheit und damit zur psychischen Gesundheit ist,  dafür gibt es mittlerweile ausreichend experimentelle Befunde. Also raus in die Natur und bewegen, bewegen, bewegen!
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  • 3. 5. 2017: Stress lass nach!
  • Wussten Sie, dass sich bei Stress z.B. Vitamin - C oder Magnesium-Verluste über den Urin verfünffachen können? Diese Vitamin-C und Magnesium-Defizite aber vermindern wiederum die Stress-Resistenz. Dauerstress führt auf diese Weise zu einem fatalen Wechselspiel zwischen unserer Psyche und unserem Körper, das am Ende der Spirale im Burn-Out enden kann. Verbraucherstatistiken zeigen: Wir essen und trinken heute durchschnittlich annähernd die gleichen Mengen an Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten wie vor 50 oder 60 Jahren. Was sich allerdings enorm geändert hat, ist die Qualität dieser Grundnahrungsmittel. Deckte eine Portion naturbelassener Kartoffeln früher noch etwa 50% unseres täglichen Magnesium- und Kalium-Bedarfs, so enthält eine vergleichbare Portion Kartoffelstärke (z.B. Kartoffelchips, Fertigpürees oder Pommes frites) gerade noch 10% an diesen natürlichen und lebensnotwendigen Stressblockern. Es gäbe noch weitere unzählige Beispiele - Butter versus billige Pflanzenöle in Fertiggerichten, Apfelsaft statt frischer Äpfel, Backwaren statt Vollkornbrot.....Die Eiweiß-,Fett- und Kohlehydrat-Tabellen auf abgepackten Lebensmitteln sagen also für sich alleine nichts über den biologischen Wert der enthaltenen Inhaltsstoffe aus. Die gute Nachricht ist: Nicht die einzelne Ernährungssünde belastet unsere Gesundheit, wenn wir uns grundsätzlich gesund ernähren, was bedeutet:  frische Lebensmittel, die diese Bezeichnung auch noch verdienen statt Fertignahrung.  Auszüge aus: Wegweiser zur Selbsthilfe bei mentalen Altersproblemen. Mag. pharm. Norbert Fuchs. Cogito Verlag 2010.

  • 26.4.2017: Antriebslos, gereizt, unkonzentriert?
  • Was wie ein burn-out oder eine beginnende Depression aussieht, kann eine handfeste Nahrungsmittelunverträglichkeit als Ursache haben. Dabei stehen Chemie, die beim Anbau oder der Verarbeitung in die Lebensmittel gelangt bzw. Zutaten und Zusatzstoffe in Fertiggerichten und Designerfood immer mehr im Fokus. Eine Umstellung der Ernährung auf Zutaten, die biologisch, regional und saisonal sind, ist ein erster Schritt.  Lieber etwas selbst Gekochtes in die Arbeit mitnehmen, als auf ungesunde Snacks und Fertiggerichte etc. angewiesen zu sein. Zucker und zuckerhältige Gerichte und Getränke komplett aus dem Speiseplan zu streichen, ist für den Darm sehr gesund. Unverträglichkeiten kann man beim Arzt  austesten lassen. Wer sich selbst drum kümmern möchte, lässt z. B. mal vier Wochen alle glutenhältigen Lebensmittel weg, um zu erkunden, ob die Probleme daher kommen. Fruktoseintoleranz bedeutet, eine vierwöchige Karenz von Obst, Obstsäften und bestimmten Gemüsen, Laktoseintoleranz betrifft alle Milchprodukte und auch viele Süßigkeiten. Sorbitunverträglichkeit bedeutet, sehr genau die Inhaltsstoffe von allen (Fertig)-Produkten und auch von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln anzuschauen, denn Sorbit wird häufig als Süßstoff eingesetzt, ebenso wie Fruktose. Der Aufwand lohnt sich, denn das Wohlbefinden kann von Unverträglichkeiten massiv beeinträchtigt werden.

  • 19.4. 2017: Gut drauf mit Omega-3 Keksen
  • An diesen kalten Apriltagen können wir mit Omega-3 Keksen für gute Stimmung sorgen. Sie wurden von Mag. Karin Hofinger in Anlehnung an die Nervenkekse von Hildegard von Bingen kreiert, sind eine tolle Energiequelle und eine Wohltat für unsere Seele.
  • Zutaten: (für zwei Bleche) 200g frisch gemahlenes Dinkelvollkornmehl, 60g feiner Vollrohrzucker, 40g geschroteter  Leinsamen oder Hanfsamen, 100 g Butter in kleinen Stücken, 1 Prise Salz, 2 Msp. Zimt, 1 Msp. Nelken oder Piment, 1/2 Msp. Muskat, 1 TL Weinstein-Backpulver, 1 Ei
  • Zubereitung: Zutaten (vorerst ohne Ei) abbröseln, dann Teig mit Ei zügig kneten, in drei Kugeln teilen und diese in Frischhalte-Folie gewickelt etwa 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Jeden Teil zu einer Wurst formen und mit einem glatten Messer ca. 3 mm schmale Scheibchen abschneiden. Dies ergibt pro Teigrolle etwas 20 kleine "Minibrotscheibchen", diese auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Bei 175°C etwa 10 bis 14 Minuten (je nach Backrohr und Keksstärke) backen. Vorsicht: Die Kekse dürfen höchstens an den Rändern einen Hauch braun sein, sonst schmecken sie leicht angebrannt. (Aus: Handbuch Gesunde Küche. Wohlfühlen und genießen mit dem Vital-Teller-Modell, Mag. pharm. Karin Hofinger, Löwenzahn Verlag, 1. Auflage 2016, S 188)

  •  5.4.2017: Frühjahrsmüdigkeit - was bringt uns "auf Touren"?
  • Endlich wärmer, die Sonne lacht vom Himmel, die Natur erwacht... Bei manchen Menschen macht sich bleierne Müdigkeit breit. Was sich hinter der Frühjahrsmüdigkeit genau verbirgt, ist noch nicht gänzlich erforscht. Experten sind sich jedoch einig, dass das zunehmende Tageslicht eine entscheidende Rolle spielt. Frühjahrsmuffel weisen in vielen Fällen einen niedrigen Serotoninspiegel aus. Serotonin ist hinlänglich als "Gute-Laune-Botenstoff" bekannt und wird demnach im Frühjahr wieder vermehrt aktiviert. Mit dem Anstieg des Serotonins drosselt der Körper gleichzeitig die Produktion von Melatonin, das wiederum für Ruhe und Schlaf zuständig ist. Die Konfrontation dieser beiden Stoffe macht den Körper müde. Außerdem kann es bis zu einem Monat dauern, bis sich der Körper an die wärmeren Temperaturen gewöhnt hat .- auch das macht schlapp. Viel Tageslicht, die Natur genießen und serotoninreiche Nahrung aufnehmen, ist angesagt: Bananen, Datteln, Feigen oder Walnüsse gelten als serotoninreich. Effektiver ist jedoch die Aufnahme der Aminosäure Tryptophan als Vorstufe von Serotonin. Tryptophan findet sich in Käse, Sojabohnen, Erdnüssen, Cashewnüssen, Linsen, Hühnerei, Fleisch, Fisch, Haferflocken, Weizen und Reis.
  • Auszüge aus: "Frühjahr - einfach zum Gähnen" von Mag. rer. nat. Larissa Grünwald in Nährstoff-News 2010.


  • 29.3.2017: Was tun mit Zappelphillipp?

    Viele Kinder fallen heute durch Hyperaktivität auf. Abgesehen davon, dass es normal ist, dass Kinder sich bewegen wollen und Stillsitzen gegen ihre  Natur geht, kann übertriebene Motorik und Unruhe mit ungesunder Ernährung zusammenhängen. Zucker ist wie eine Droge fürs Gehirn und leider enthalten gerade für Kinder gemachte Nahrungsmittel zu viel Zucker. Generell ist eine Ernährung, die hauptsächlich aus Fastfood besteht, nährstoffarm und kann zu Defiziten im kindlichen Stoffwechsel führe.  Mikronährstoffe, mit Schwerpunkt B-Komplex, verknüpft mit Inositol und Cholin, können hier helfen. Vor allem aber sind eine Umstellung auf gesunde Ernährung, Bewegung an der frischen Luft und weniger Fernsehen bzw. Computerspiele ratsam.


  • 22.3.2017: Sind Vegetarier anfälliger für Depression?
  • Alle einseitigen Ernährungsstile verursachen auf lange Distanz Nährstoffdefizite.

    Vegetarier haben möglicherweise Mängel aus dem B-Lager zu erwarten, speziell  B6 und B12. B6 ist stark am Serotonin-  und Melatoninstoffwechsel beteiligt,  hier könnte es einen Zusammenhang  zu einer möglichen Depression oder zumindest  zu schlechter Stimmung geben. Depression hat allerdings meist eine multifaktorielle Entstehungsgeschichte und kann somit jeden – auch unabhängig von der Ernährung – treffen. Schnelllebigkeit,  Mikronährstoffmängel, Umwelteinflüsse und  Überlastung im Alltag ebenso wie Hormonschwankungen gehören als Auslöser dazu. Eine ausgewogene gesunde Ernährung und Bewegung sind einfache Maßnahmen, die wir alle auch präventiv ergreifen sollten.


  • 15.3.2017: Gesunder Darm - gesundes "Köpfchen"?
  • Im Gehirn gibt es ganz besondere Zellen, die Gliazellen, die lange Zeit lediglich als passive Stützzellen der eigentlichen Nervenzellen (Neuronen) betrachtet worden sind. Glia kann man als Klebemasse übersetzen. In den letzten Jahren sind immer mehr spannende Einzelheiten zu den Gliazellen bekannt geworden, die zeigen, dass Gliazellen weit mehr Funktionen haben als nur zu "stützen". Es handelt sich hierbei um die Immunzellen des Gehirns. Da sie die Nervenfortsätze und Blutgefäße im Gehirn ummanteln, sind sie bekannt unter dem Begriff "Blut-Hirn-Schranke". Sie schützen das Gehirn vor dem Einstrom von aggressiven Substanzen, die im Blutkreislauf zirkulieren. Sie sind beteiligt an Entgiftungsvorgängen und auch an der Regeneration der Neuronen. Und das Spannende ist, dass sie mit den Immunzellen des Darmes assoziiert sind. Wenn also im Darm Entzündungsprozesse durch (Nahrungsmittel-) Allergien, Bakterien oder Pilze ausgelöst worden sind, gelangen Entzündungsmediatoren oder Zytokine (z.B. Interleukin 6, Interferon) über den Blutkreislauf in das Gehirn, wo sie die Gliazellen aktivieren. Hierdurch kommt es zu Schädigungen der Nervenzellen mit der Folge von Depression und anderen Störungen der Gehirnfunktionen. Aktivierte Gliazellen können in Einzelfällen noch über zehn Monate ebenfalls Entzündungsmediatoren in die Umgebung abgeben und lokale - aber auch systemische -Entzündungen  unterhalten.
  • Aus:  43, Neue Wege zur Gesundheit. Depression: Krankheit oder Symptom? Dr.med. Klaus Runow, 2015




  • 8.3. 2017:  Wie können wir über unsere Nahrung unserem Hirnstoffwechsel Gutes tun? Wichtige Mikronährstoffe finden Sie in folgenden Nahrungsmitteln:

    L-Tryptophan: in Hafer, Cashewkernen, Mandelmilch
    Omega 3-Fettsäuren: Seefische, Lachs, Thunfisch, Makrele, geschroteter Leinsamen, Leinöl, Hanfsamen, Walnüsse...
    Vitamin D3: Seefische, Lachs, Thunfisch, Makrele, Eier, Milch, Steinpilz...
    B-Vitamine: Sprossen, Keimlinge...
    Lecithin: Eier
    Magnesium, Kalium: Kleie, Hirse, Erbsen, Linsen, Sojabohnen, Bananen....
    Antioxidantien: bunte Gemüse, Kurkuma, Zimt, Ingwer, Safran...
    Carnitin: Fleisch, Huhn, Milch, Weizenvollkornbrot...
    Coenzym Q10: Fleisch, Eier, Maiskeimöl, Olivenöl...
    Eisen: Sesam, Linsen, Sojabohne, Spinat...
    Zink: Austern, Weizenkeime, Emmentaler...
    Vitamin C: schwarze Ribisl, grüner Paprika, Kohl, Fenchel, Erdbeeren...

    Artikel von Dr. med. Peter Ferdinand: Gut drauf - Mentale Fitness vom Kind bis ins hohe Alter

 
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Aktuelles

  • 13.07.2017 Das Herbstprogramm 2017 ist online

    Das Herbstprogramm 2017 ist online

    Wählen Sie unter den bewährten Basislehrgängen und zahlreichen Spezialseminaren das für Sie passende aus und buchen Sie bequem online unter "Lehrgänge/Seminare"   

  • 07.03.2017 Nährstoff-Beratung leicht gemacht

    Nährstoff-Beratung leicht gemacht

    Mit dem neuen Online-Beratungsmodul "Nährstoffe-Quick-Check" auf dieser Homepage wird die kompetente Beratung an der Tara unterstützt. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit für Ihre Kunden, um die 60 Anamnesefragen durchzugehen und erhalten Sie auf Knopfdruck ein Ergebnis. Unser Einschulungsseminar "Nährstoffe-Quick-Check" ermöglicht Ihnen eine fachkompetente Interpretation des Ergebnisses. Lesen Sie im Artikel von Mag. Norbert Fuchs, welches ernährungsmedizinische Anamnesekonzept dem Beratungsmodul zugrunde liegt. Das im Einschulungsseminar erworbene Hintergrundwissen unterstützt in jedem Fall die Beratungskompetenz an der Tara, das Seminar kann daher auch ohne Nutzungsabsicht des Online-Beratungsmoduls gebucht werden.    

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