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Über 100 Nährstoff-ApothekerInnen wurden zertifziert!

Frau Mag. Maria Strobl, Mitarbeiterin der Jakobus Apotheke in Seeboden am Millstätter See ist die 100 Absolventin des Lehrganges „Nährstoff-ApothekerIn“! Wir gratulieren herzlichst – und auch den 99, die vor ihr das Zertifikat in den Händen halten konnten!

Wir haben die Gelegenheit genutzt und Frau Mag. Strobl einige Fragen gestellt!

Frau Mag. Strobl - wie hat sich in Ihren Augen der Stellenwert der Mikronährstoffe in den letzten Jahren in der Apotheke verändert?

Strobl: Mit dem aktuellen „Wellness – Boom“ steigt das Interesse an Mikronährstoffprodukten stetig an. Täglich werden wir an der Tara mit Anfragen über neue Produkte aus der Zeitung oder dem Fernsehen konfrontiert. Kunden und Kundinnen wenden sich an uns, weil sie ihren Körper gesund erhalten oder ihr Wohlbefinden steigern wollen. Mikronährstoffe empfehlen wir, um ärztliche Therapien zu unterstützen. Diese Präparate stellen nicht zuletzt einen wesentlichen Teil der OTC – Verkäufe in der Apotheke dar.

Sind Mikronährstoffe kostbar oder kostspielig?
Wie schätzen Sie die gesundheitlichen Möglichkeiten in der Prävention und Therapie der Mikronährstoffe ein?

Strobl: Die meisten Mikronährstoffpräparate sind Nahrungsergänzungsmittel. Die Kosten dafür werden von den Kassen kaum übernommen. Die Aufgabe der NährstoffapothekerInnen besteht sicher darin, den Kunden und Kundinnen in der Wahl des für sie und ihn in gesundheitlicher und finanzieller Hinsicht optimalen Mittels zu beraten. Dabei steht für mich der gesundheitliche Nutzen von Mikronährstoffen (natürlich nur bei richtiger Verwendung) außer Zweifel. Neue Forschungsergebnisse zeigen immer weitere Einsatzgebiete für einzelne Vitamine und Spurenelemente. Gerade weil sich solche Erkenntnisse in der Ärzteschaft nicht überall herumsprechen oder auf wenig Gegenliebe stoßen, sind wir ApothekerInnen DIE kompetenten AnsprechpartnerInnen.

Was hat Ihnen die Ausbildung zur Nährstoff-Apothekerin gebracht? Können Sie uns vielleicht ein Beispiel nennen, wo Sie eine/n KundIn gut beraten konnten?

Strobl: Während meiner Ausbildung wurde mir ein breites Wissen über das Vorkommen der einzelnen Vitamine und Spurenelemente in Lebensmitteln, deren Funktionen im Körper sowie deren Dosierung vermittelt. Sehr interessant und in der Apotheke wichtig ist das Wissen um den geänderten Bedarf an Mikronährstoffen bei Einnahme bestimmter Medikamente. So braucht jemand, der Metformin einnimmt, z. B. Folsäure im Speziellen. Neben diesem Basiswissen bietet mir die Nährstoff Akademie Salzburg auch die Möglichkeit, einzelne Bereiche in eigenen Seminaren intensiv zu studieren.

Warum würden Sie einer Kollegin, die bislang noch nicht mit Mikronährstoffen gearbeitet hat, empfehlen damit zu arbeiten?

Strobl: Egal, ob SportlerIn, chronisch Kranke, eine Frau, die die Pille nimmt oder eine, die sich in den Wechseljahren befindet, ausgepowerte Manager oder Schulkinder, sie alle können ihren Bedarf an Mikronährstoffen aus der Nahrung alleine meist nicht decken. Durch das Wissen um die Bedeutung von Vitaminen und Spurenelementen eröffnen sich völlig neue Beratungsmöglichkeiten. Die Menschen fühlen sich durch individuelle Beratung verstanden. Sie sind zufrieden und wenden sich auch mit anderen Anliegen an uns. Neben der wichtigen Kundenbindung freut es jeden, wenn KundInnen mit positiven Erfahrungen kommen und sich bedanken.

Eine persönliche Frage zum Schluss: Nehmen Sie selbst Nahrungsergänzungen? wenn ja, warum?

Strobl: Ja, ich nehme Mikronährstoffe ein. An mir selber teste ich oft, was ich in Seminaren der Nährstoff Akademie Salzubrg gehört habe. So kann ich noch überzeugender Erfahrungen weitergeben. Primär aber nehme ich Nahrungsergänzungen ein, weil sie mir gut tun.

Frau Mag. Strobl, vielen Dank für das Interview und alles Gute!

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